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Hier werden einige Projekte unserer Mitglieder vorgestellt.
"Integrierte Monitoring von Singvogelpopulationen " (IMS)
Das Integrierte Monitoring nimmt eine Sonderstellung unter den diversen Konzepten zum Vogelmonitoring ein, da es mittels einer Kombination
von Bestandserfassung, individueller Markierung und Fang-Wiederfang-Methode nicht nur die Größe von Vogelbeständen, sondern auch deren Reproduktions- und
Sterblichkeitskennziffern kontinuierlich abzubilden vermag. Dass dieses Konzept ganz einzigartige Aussagen zur großräumigen und langfristigen Bestandsdynamik von
Kleinvogelarten und ihren Ursachen liefern kann, wird sehr eindrucksvoll durch die in Großbritannien seit 1981(!) und in anderen europäischen Ländern
wie auch in Nordamerika praktizierten landesweiten constant-effort-site (CES) -Programme demonstriert.
In Deutschland wurde ein methodisch entsprechendes Programm gemeinsam von den drei Vogelwarten und dem DDA im Jahr 1999 ins Leben gerufen, das "Integrierte Monitoring
Singvogelpopulationen" (IMS).
Derzeit weist das IMS leider noch eine vergleichsweise geringe Zahl von Untersuchungsflächen in sehr ungleicher Verteilung über das Bundesgebiet auf.
(Kurzfassung eines Tagungsbeitrages von U. KÖPPEN, vollständige pdf-Datei (142 KB) hier zum download).
10. Bericht zum Integrierten Monitoring von Singvogelpopulationen im Arbeitsbereich der Beringungszentrale Hiddensee, als pdf-Datei (130 KB) hier zum download).
11. Bericht zum Integrierten Monitoring von Singvogelpopulationen im Arbeitsbereich der Beringungszentrale Hiddensee, als pdf-Datei (209 KB) hier zum download).
12. Bericht zum Integrierten Monitoring von Singvogelpopulationen im Arbeitsbereich der Beringungszentrale Hiddensee, als pdf-Datei (156 KB) hier zum download).
13. Bericht zum Integrierten Monitoring von Singvogelpopulationen im Arbeitsbereich der Beringungszentrale Hiddensee, als pdf-Datei (205 KB) hier zum download).
14. Bericht zum Integrierten Monitoring von Singvogelpopulationen im Arbeitsbereich der Beringungszentrale Hiddensee, als pdf-Datei (167 KB) hier zum download).
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15. Bericht zum Integrierten Monitoring von Singvogelpopulationen im Arbeitsbereich der Beringungszentrale Hiddensee, als pdf-Datei (202 KB) hier zum download).
!!!NEU!!!
IMS Richtlinien für Mitrbeiter, als pdf-Datei (63 KB) hier zum download).
Informationen zu IMS-Fangplätzen:
Fangplatz in Reifenstein/ Eichsfeld: http://www.riparia.de/ims1.htm
Fangplatz Berger Hang bei Frankfurt/ Main: http://www.vogelkunde-untermain.de/hecke.htm
Fangplatz in Heckengebiet nahe Annaberg-Buchholz: http://www.ornis.de/ims.htm
Fangplatz Störmthal bei Leipzig: http://ov-leipzig.info/IMS-Fangplatz-Stoermthal.phtml
"Farbberingungsprogramm an der Blessralle (Fulica atra) "
Im Sommer 2005 startete in Deutschland ein Farbberingungs-Programm an einer von der wissenschaftlichen Vogelberingung relativ wenig beachteten und vergleichsweise selten beringten Vogelart der Blessralle. Vertiefend untersucht werden soll damit das Raum-Zeit- und insbesondere das Überwinterungsverhalten der einheimischen Population sowie die Zusammensetzung und Herkunft der Winterbestände. Dieses überregionale Vorhaben wird durch die drei deutschen Vogelwarten Hiddensee, Helgoland und Radolfzell unterstützt und befindet sich zur Zeit im organisatorischen Aufbau. Zum Einsatz kommen dabei Plastik-Fußringe mit einem dreistelligen alpha-numerischen Code in den Farben gelb, rot, grün und weiß.
ausführlicher Text als pdf-Datei zum download
Ablesungen beringter Blessrallen sind sehr erwünscht und können gemeldet werden an den Projektkoordinator
Andrè Kabus,
Semmelweisstr. 45,
14712 Rathenow;
e-Mail: andre.kabus"at"arcor.de.
"Farbberingungsprojekt Dohle in Ostdeutschland"
Wenngleich neuerdings örtlich wieder von steigenden Brutbeständen der Dohle berichtet wird, war die Entwicklung der ostdeutschen Population über
Jahrzehnte hinweg eindeutig negativ. Und dieser Trend scheint nicht grundsätzlich gebrochen. Dabei werden unterschiedliche Ursachen teilweise sehr
kontrovers diskutiert. Sicher ist lediglich, dass der über Jahre im Vordergrund der Diskussion stehende Brutplatzmangel nicht allein und wohl auch
nicht (mehr) primär verantwortlich ist für die Bestandsituation dieser interessanten Vogelart. Davon kann man zumindest auf der Insel Rügen ausgehen,
wo seit vielen Jahren durch die Unterstützung der jetzigen EON e.dis AG Nistmöglichkeiten in großem Umfang geschaffen wurden.
ausführlicher Text als pdf-Datei zum download
Interessenten werden gebeten sich in Verbindung zu setzen mit:
Matthias Bräse
Dorfstraße 30a
18528 Sehlen / Rügen
e-Mail: matthias.braese"at"freenet.de Betreff: Farbberingung Dohle
"Farbberingungsprojekt Brachvögel"
Liebe Vogelbeobachter,
seit diesem Jahr (2010) werden im Königsauer Moos (Dingolfing, Niederbayern) junge Brachvögel farbberingt. Das Projekt mit dem
Titel "Populationsbiologie des Großen Brachvogels (Numenius arquata) im unteren Isartal" soll mindestens fünf Jahre laufen.
Diesjährige Jungvögel werden mit einem weißen Ring mit schwarzem Code am rechten Bein über dem Intertarsalgelenk beringt. Der Code
besteht aus einer Zahl, einem Buchstaben und zwei Zahlen (ohne 8 aufgrund von Verwechslung mit 6 und 9). Er steht vertikal auf drei Seiten (Beispiel:
0A02, 0A03, 0A04). Der Ring kann auch noch aus größerer Entfernung mit dem Spektiv abgelesen werden. Am linken Bein über dem Tarsus wird ein
Vogelwartenring aus Metall angebracht.
Bitte notieren Sie folgende Angaben:
Ort, Datum, Uhrzeit, Beobachter und Zahlenkombination
Unsere Fragestellungen sind unter anderem:
Wie ziehen und wo überwintern die niederbayerischen Brachvögel?
Rasten und/oder überwintern unsere Vögel am Bodensee? Ziehen sie weiter nach Spanien?
Dient das Königsauer Moos mit seiner vergleichsweise hohen Nachwuchsrate als eine sog. Spenderpopulation für andere Populationen?
Kontakt für Meldungen:
Philipp Herrmann: herrmann"at"faunakart.de
Hans Schwaiger: hans.schwaiger"at"web.de
Die Seite http://numenius.org/ mit Informationen zum Projekt befindet sich derzeit noch im Aufbau.
Farbberingung von Kornweihen im Niedersächsischen Wattenmeer
Im Rahmen des Kornweihenprojektes der Universität Oldenburg, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, AG Landschaftsökologie in Kooperation mit der
Nationalparkverwaltung "Niedersächsisches Wattenmeer" werden auf den Ostfriesischen Inseln seit 2009 nestjunge Kornweihen mit Farbringkombinationen markiert.
Weitere Informationen zum Projekt unter http://www.landeco.uni-oldenburg.de/44933.html
Wir bedanken uns herzlich für das Sponsoring der Farbringe durch ProRing.
Nadine Oberdiek
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