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Nachdem Vogelliebhaber
bereits in der Antike begonnen hatten, bestimmte
Vögel, meist Brieftauben,
mit individuellen Marken zu kennzeichnen, beginnt
die eigentliche Geschichte der wissenschaftlichen
Vogelberingung im Jahr 1899.
Damals
begann der dänische Gymnasiallehrer H.C.C. Mortensen,
Vögel mit Aluminium-Ringen zu kennzeichnen,
die eine Anschrift und eine laufende Nummernfolge
trugen. Die Vogelwarte Rossitten hat diese Methode
im Jahre 1903 übernommen und erstmals im großen
Rahmen getestet. 1910 wurde die Vogelwarte Helgoland
gegründet, die zunächst Rossitten-Ringe, schon
bald aber eigene Ringe verwendete. Auch im Ausland
entstanden bald Beringungszentralen verschiedenster
Organisationsformen, und heute gibt es weltweit
nur noch wenige Länder, die keine planmäßige
Beringungsarbeit durchführen.
(aus: FIEDLER & BERTHOLD 1999: Richtlinien
für ehrenamtliche Mitarbeiter)
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